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PRIMÄR- UND ENDVERPACKUNGSANLAGEN
Neuer Lieferant für Pharma-Verpackungen Seinen Faltschachtel-Anteil am Umsatz konnte die Gebr. Frank GmbH & Co.KG in Gera (Thüringen) in den vergangenen zwei Jahrzehnten von mageren zehn Prozent auf stolze zwei Drittel steigern. Unterdessen werde jede zweite Faltschachtel an einen Kunden der Pharmaindustrie verschickt. Letztlich gaben die knapp gewordene Fläche in der City und die an den strengen GMP-Kriterien orientierte Fertigung den Ausschlag für einen Neubau – im benachbarten Sachsen.
Hand in Hand ohne Pause Bayer Schering Pharma setzt beim automatischen Verpacken von Medikamenten auf Industrieroboter von Stäubli. Die Maschinen ermöglichen eine unterbrechungsfreie Produktion und punkten mit steifer Struktur und hoher Präzision. Dabei spielt in einer Linie zum Verpacken von Beuteln der neue Sechsachser TX200 seine Vorteile als Schwerlast-roboter aus.
Gesicherte «Japan-Qualität» Ein Anwenderbericht über die erfolgreiche Einführung der Offline-Faltschachtelsortierung bei der Firma August Faller KG, einem der führenden Pharmalieferanten für Sekundärpackmittel. Mit der Sortieranlage von Mabeg Systems und Vision Experts werden die höchsten Qualitätsanforderungen an Faltschachteln sichergestellt.
VERPACKUNGSENGINEERING
Den Verpackungs-Nerv getroffen Rund 190 Besucher aus 16 Nationen kamen zu den ersten internationalen Packaging Valley Days. Informativ, praxisnah und abwechslungsreich gestaltete sich der Mix aus Referaten, Podiumsdiskussion sowie Betriebsbesichtigungen. Die Veranstaltung fand am 9. und 10. Juni in und um Schwäbisch Hall statt.
Engere Vernetzung mit dem Kunden Das globale Pharmageschäft ist geprägt von kleinen Losgrößen, hohem Kostendruck und kurzen Lieferfristen. Zwangsläufig wirkt sich das auch auf die Zulieferindustrien aus, allen voran die Verpackungshersteller. Kleine Verpackungsauflagen für verschiedene Länderversionen sind just-in-time zu produzieren, hohe Sicherheits- und Qualitätsauflagen einzuhalten. Das Auslaufen mehrerer Blockbuster-Patente 2010 und 2011 wird den Marktdruck weiter erhöhen. Klaus D. Breitbach, Geschäftsführer Marketing/Vertrieb bei der Edelmann Gruppe, dem Marktführer unter den deutschen Pharmaverpackungsherstellern, beschreibt, wie Hersteller und Lieferanten trotz dieser Situation noch Potenzial haben könnten.
MESSEVORSCHAU
MipTec-Konferenz im Rahmen der Basel Life Sciences Week Vom 20. bis 24. September 2010 wird Basel zum internationalen Treffpunkt der Life Sciences. Die MipTec Drug Discovery Conference, die Bio Valley Life Sciences Week, die Industriemesse für Pharma und Chemie, ILMAC, die Schweizerische Chemische Gesellschaft sowie das Friedrich-Miescher-Institut konzentrieren ihre Kräfte und präsentieren ihre Anlässe terminlich abgestimmt und unter dem gemeinsamen Dach «Basel Life Sciences Week 2010».
BIOTECHNOLOGIE
Neue Dynamik Die hoch aktiven und mitunter sehr teuren biopharmazeutischen Substanzen erfordern zum Teil andere Technologien in den Abfüll- und Verpackungsprozessen. Zu enormen Produkteinsparungen führte die Inprozesskontrolle, die in diesem Zusammenhang von der Optima Group Pharma entwickelt wurde und mittlerweile auch in «konventionellen» Projekten weit verbreitet ist. Barrieretechnologien wie die Isolatortechnik haben im gleichen Zuge einen neuen Stellenwert erfahren. Denn das Bedienpersonal des Kunden muss vor jeder Gefährdung durch Biopharmazeutika geschützt werden. Auch die Gefriertrocknung spielt eine immer wichtigere Rolle. Mit ihr kann die Haltbarkeit dieser oftmals instabilen Produkte sicher gewährleistet werden. Um das Handling zu vereinfachen und Kosten zu sparen, kommen vermehrt sterile Disposable-Systeme zum Einsatz. Das Risiko für Kreuzkontaminationen und für mikrobakterielle Kontaminationen kann damit wesentlich gesenkt werden. Gleichzeitig wird beim Produktionsstart die Reinigungsvalidierung minimiert und die Flexibilität erhöht. Disposables eignen sich zum Beispiel für Füllsysteme oder auch für sterile Transfers in und aus dem Isolator.
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VERLAG
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